Welchen Zugang brauchst du?#
Für eigene Datei-Clients verwendest du den WebDAV-Zugang von ownCloud mit deinem Cloud-Benutzernamen und einem eigenen App-Passwort. Browser-Apps mit Julianverse-Sync verwenden normalerweise die Sync-API mit ihrem Bearer-Token.
Ein Julianverse-Access-Token der gewöhnlichen App ist kein universelles WebDAV-Passwort. Die Sync-API begrenzt den Zugriff auf freigegebene Datenarten der betreffenden App. Ein direkter Dateizugang kann entsprechend seinen Cloud-Rechten wesentlich mehr Dateien erreichen.
App-Passwort erstellen#
- Melde dich unter ownCloud an, gegebenenfalls über den Julianverse-Login.
- Öffne die persönlichen Sicherheitseinstellungen.
- Erzeuge ein eigenes App-Passwort für den gewünschten Client und gib ihm einen erkennbaren Namen.
- Trage Cloud-Benutzername und dieses App-Passwort im Client ein.
- Widerrufe das App-Passwort in ownCloud, sobald der Client den Zugang nicht mehr benötigt.
Verwende den Cloud-Benutzernamen aus der Verbindung, nicht automatisch deine E-Mail-Adresse oder den Julianverse-Anzeigenamen. Ein eigenes App-Passwort je Gerät erleichtert den gezielten Widerruf.
Die Serveradresse#
Die installierte Verbindung verwendet diesen Aufbau:
https://cloud.julianverse.de/remote.php/dav/files/DEIN_CLOUD_BENUTZER/
Kodierte Benutzer- und Dateipfade müssen zu deinem tatsächlichen Konto passen. Verwende für einen Client möglichst die WebDAV-Adresse, die ownCloud selbst in seiner Oberfläche anbietet. Manche Clients erwarten nur die Serverbasis und ermitteln den restlichen Pfad selbst.
Ein lesender Test mit curl#
Die folgende Anfrage listet die Eigenschaften des angegebenen Ordners. Ersetze den Beispiel-Benutzernamen an beiden Stellen. curl fragt das App-Passwort interaktiv ab; es steht dadurch nicht im Beispielbefehl.
curl --user 'DEIN_CLOUD_BENUTZER' \
--request PROPFIND \
--header 'Depth: 1' \
--header 'Accept-Encoding: identity' \
'https://cloud.julianverse.de/remote.php/dav/files/DEIN_CLOUD_BENUTZER/'
Ein erfolgreicher PROPFIND liefert üblicherweise 207 Multi-Status mit XML. GET liest Dateien, PUT schreibt und MKCOL erstellt Verzeichnisse. Der offizielle ownCloud-WebDAV-Leitfaden erläutert die Anbindung von Datei-Clients.
App-Dateien und ETags#
Synchronisierte JSON-Dateien liegen beispielsweise unter Julianverse/startpage/notes.json oder Julianverse/APP-ID/notes.json. Vorhandene Dateien dürfen nur mit der zuvor gelesenen Dateiversion aktualisiert werden: If-Match enthält den exakten starken ETag. Zum erstmaligen Erstellen dient If-None-Match: *.
Verwende beim Lesen Accept-Encoding: identity, damit komprimierungsabhängige ETags nicht unnötig abweichen. Ein 412 verlangt eine erneute Prüfung der Versionen. WebDAV-Dateien von Hand zu verändern kann in einer geöffneten App einen Konflikt auslösen.
Umgang mit Zugangsdaten#
Gib Cloud-App-Passwörter nicht an gewöhnliche Browser-Apps weiter. Halte sie aus JavaScript-Bundles, Repositories, URLs und Logs heraus. Widerrufene Account-Sitzungen ersetzen nicht den separaten Widerruf eines ownCloud-App-Passworts. Für die eigenen Browser-Integrationen sind Account-Panel und Sync-API vorgesehen.